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...und wieder schweigen die Männer – (Untertitel: Onkel Hermann und die Pluderhosen)

Lustspiel in drei Akten von Regina Rösch

Erb­onkel Her­mann ist tot! In die Trauer um den ge­lieb­ten Ver­stor­be­nen mischt sich je­doch schon bald die Vor­freude auf ein statt­liches Erbe, denn On­kel Her­mann war nie ver­hei­ra­tet und muss vor al­lem des­halb zu Leb­zei­ten Un­men­gen von Geld an­ge­spart haben.

Die Ehe­frauen von Her­manns Nef­fen Ben­no und Klaus-Die­ter, den „Al­lein­erben”, schwe­ben im sieb­ten Erb­schafts­him­mel, doch be­reits bei den Vor­be­rei­tun­gen zu Be­er­di­gung und Lei­chen­schmaus wer­den sie auf den Bo­den der Tat­sachen zu­rück­geholt: denn es geht das Ge­rücht um, On­kel Her­mann habe sei­ne gro­ße Lie­be, die Frei­wil­li­ge Feuer­wehr, in ei­nem Tes­ta­ment groß­zü­gig be­dacht.

Als man beim Stö­bern nach dem Tes­ta­ment zwi­schen Un­ter­hosen und al­ten Do­ku­men­ten plötz­lich eine Ge­burts­ur­kun­de fin­det, die auf die Exis­tenz ei­nes un­ehe­lichen Soh­nes des Ver­bli­che­nen hin­weist, scheint sich das gan­ze er­träum­te Erbe in Luft auf­zu­lö­sen. Und tat­säch­lich taucht bei On­kel Her­manns Be­er­di­gung ein Mann auf, den man im Dorf noch nie ge­se­hen hat, und das völ­lig res­pekt­los im hel­len Man­tel! Als die­ser Sohn beim Lei­chen­schmaus, der auf Her­manns Wunsch in fa­mi­liä­rer At­mos­phäre im hei­mi­schen Wohn­zim­mer statt­fin­det, auf­taucht und sich zu­sätz­lich als No­tar des Ver­stor­be­nen vor­stellt, ist das Ent­set­zen groß.

In ei­ner Vi­deo­bot­schaft ver­kün­det On­kel Her­mann sei­nen letz­ten Wil­len an sei­ne Ver­wand­ten und Freun­de. Soll­te die­ser letz­te Wunsch nicht er­füllt wer­den, gibt es „kei­nen Cent, kei­nen Acker, nichts!” Die Hin­ter­blie­be­nen sind sich nicht ei­nig – ei­ner­seits lockt das Erbe, die be­reits be­stell­te Feuer­wehr­sprit­ze muss be­zahlt wer­den und den auf „Vor­schuss” ge­kauf­ten na­gel­neuen, schwar­zen BMW möch­te man auch be­hal­ten – an­de­rer­seits be­steht bei Er­fül­lung der Auf­lage vor al­lem für Ben­no und Klaus-Die­ter die Ge­fahr, sich im Dorf und der gan­zen Um­ge­bung für alle Zeit und Ewig­keit lä­cher­lich zu ma­chen! Die Gier der Ehe­frauen von Ben­no und Klaus-Die­ter setzt sich durch, doch auch nach sei­nem Tod hat On­kel Her­mann mit sei­nem letz­ten Wil­len al­les im Griff...

Die­­­­­­ses Lust­spiel ist im Thea­­ter­­ver­lag Rie­­der in Wem­ding er­schie­nen. Für das Hei­­mat­­thea­­ter wur­de die­ser Drei­akter von Spiel­­lei­­ter Alf­­red Bur­­gets­­meier be­­ar­­bei­­tet. Die Auf­füh­run­gen fan­den im Dezember 2008 sowie im Ja­nuar 2009 statt.

Die Mitwirkenden

Personen und ihre Darsteller

Klaus-Dieter Schmitt Gerhard Dietenhauser
Elfriede, seine Ehefrau Ursula Schuster
Benno, Bruder von Klaus-Dieter Alfons Schadl
Anneliese, seine Ehefrau Sofie Steidl
Andrea, beider Tochter Karin Steinherr
Onkel Hermann Robert Korber
Eberhard Höfling, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Adalbert Hippele
Ingeborg, seine Ehefrau Birgit Rauch
Adelheid Koch, Nachbarin Annemarie Karl
Helmut, ihr Ehemann Helmut Seitz
Dr. Horst Fröhlich, Notar Andreas Sporer

Hinter der Bühne

Bühnenbau, Beleuchtung und Tontechnik Adalbert Hippele
Bühnenbau Alfons Schadl
  Helmut Seitz
Bühnenmalerei Brigitte Pfleghaar
Maske Monika Dummert
Souffleuse, Inspizientin Martina Burgetsmeier
Spielleitung Alfred Burgetsmeier